Wenn Muttertage schmerzen, weil nicht alle Mütter toll sind.

 

An Muttertagen überschlagen sich in den social media - Timelines die Glückwünsche und Dankbarkeiten, wie toll doch die Mütter seien, und wie sehr viele das Muttersein lieben. Einige jedoch bleiben dabei still. Die, deren Mütter das Muttersein weder liebten, noch gut ausfüllten. Oder wo das gut gemeinte eben nicht gut genug war, sondern schrecklich.

Muttertag, ohne Mutter © Katja Grach
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Hochsexualisierte Begegnungen gibt es "hier" ja sonst nicht.

#Köln macht mich wütend. Zwar gibt es schon einige kluge Kommentare dazu im Netz zu finden, die den Rassismus und Sexismus, die in dieser Diskussion Hand in Hand gehen entlarven, nach dem SZ-Posting mit dem Zitat: "Viele junge Muslime können nicht entspannt dem anderen Geschlecht begegnen. Das sind jedes Mal hochsexualisierte Situationen" platzt mir nun allerdings der Kragen. *Triggerwarnung*


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Wenn Intersex-Kinder zu Familiengeheimnissen werden.

 

Rund einer von 2000 Menschen wird mit eindeutig intergeschlechtlichen Merkmalen geboren. Für viele Familien ist das ein Schock, weil sie gar nichts über diese Möglichkeit wissen. Geschlechtsverändernde Operationen und Verschleierungstaktiken sind oft die Folge. Das ist für alle im Familienkreis belastend – am meisten für die intergeschlechtlich geborenen Kinder. Sexual- und Traumapädagogin, sowie Intersex-Aktivistin Gabriele Rothuber schreibt darüber.

intersex ab der Pubertät, Gabriele Rothuber
© Alex Jürgen #6 "the black files" #366days366artworks
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Wo ist die Liebe hin? - Amok, Trauma, Hass und Graz

In Graz ist etwas passiert. Wer den österreichischen Autor Wolf Haas kennt weiß, dass so seine Brenner-Krimis anfangen. So in der Art. Seine Krimis sind meist etwas verwirrend, komplex aber mit Wortwitz. Möglicherweise kann dieser Artikel da anknüpfen. Bei letzterem bin ich mir nicht sicher. In Graz ist ein junger Mann Amok gelaufen. Er hat im Herzen der Stadt mehrere Menschen getötet und schwer verletzt. Nun regieren hier Schockstarre, Angst, Verzweiflung und auch blinder Hass. Ich frage mich dabei, wo die Liebe bleibt.


Wo ist die Liebe hin? Amok, Trauma, Hass und Graz © Katja Grach
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Was ist eigentlich ein Trauma?

Viele von uns sprechen manchmal flapsig von einem Kindheitstrauma. Andere wiederum leiden tatsächlich an einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Sexuelle Übergriffe sind meist traumatisierende Erlebnisse. Aber was ist ein Trauma genau und wovon hängt es ab, ob jemand traumatisiert ist/wird oder nicht?


Was ist eigentlich ein Trauma?
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Wie soll ich reagieren, wenn mein Kind missbraucht wurde?

Die Vorstellung, dass dem eigenen Kind ein sexueller Übergriff widerfahren könnte, ist für viele nur Menschen nur schwer zu ertragen. Wut, Zorn, aber auch grenzenlose Hilflosigkeit, Schock und ein Nicht-Wahrhaben-Wollen können die ersten Reaktionen, wenn das Kind plötzlich von diesen Erlebnissen berichtet. Neben unserer eigenen Betroffenheit geht es aber auch darum, unserem Kind beizustehen und "richtig" zu reagieren. Und das geht z.B. so...


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...damit mein Kind kein Täter wird.

 

Frauen sind Täterinnen, Männer sind Täter. Trotzdem gehe ich mit dieser Überschrift in eine Recht eindeutige Richtung. Warum? Ich frage mich, wenn wir schon als Eltern darum bemüht sind unsere Kinder vor sexuellen Übergriffen zu schützen, warum wir uns nicht auch darüber Gedanken machen, wie besonders aus Jungs keine Täter werden. Immerhin schreiben wir Männern genau das zu. Und die Statistik gibt uns ebenfalls recht. Was läuft da schief?

...damit mein Kind kein Täter wird.
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Jungs als Opfer von sexueller Gewalt

Denken wir an Gewalt, haben wir automatisch Bilder von Männern als Täter und Frauen als Opfer in unseren Köpfen. "Jungs sind wilder" sagen viele Eltern. "Männer sind generell aggressiver" sagen viele Menschen. Ob das prinzipiell so ist, sei dahin gestellt. Auf jeden Fall sind Männer weit aus öfter Opfer von Gewalt als wir im ersten Moment denken. Die Bandbreite reicht von militärischen Auseinandersetzungen bis hin zur Kneipenrauferei. Doch diese Art von Gewalt ist männlichkeitsverbürgend. Schrammen dürfen stolz getragen werden. Veteranen sind angesehen. Opfer von sexueller oder sexualisierter Gewalt nicht. Schon gar nicht wenn sie männlich sind...


Jungs als Opfer von sexueller Gewalt
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Wie kann ich mein Kind vor sexuellem Missbrauch schützen?

 

Immer wieder ereilen uns Medienberichte von verschleppten Kindern, versteckten Kellern, Pädophilen und Kinderpornografie. So schlimm dies auch sein mag, so sehr bleiben die unzähligen Fälle von Missbrauch innerhalb der Familie und des sozialen Umfelds, die nichts mit diesen Schlagzeilen zu tun haben im Dunkel. "Geh mit keinem Fremden mit!" ist da ein gut gemeinter Rat, der im Ernstfall nicht hilft, weil es sich viel öfter um bekannte Personen handelt, denen vertraut wird. Was du nun tun kannst, um dein Kind vor sexuellem Missbrauch zu schützen, erfährst du in diesem Blogpost.


© Iris Forstenlechner
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Aufklärung zur Prävention sexueller Übergriffe

Aufklärung mit 5 Jahren? Muss das wirklich schon sein? Dabei setzen andere Aufklärungsbücher sogar schon noch früher an. Der Loewe Verlag denkt schon und gibt deshalb "Mein erstes Aufklärungsbuch" heraus. Dabei ist es noch viel mehr als das. Selbstvertrauen, Emotionale Entwicklung und Schutz vor Missbrauch sind ebenfalls Themen, die kindgerecht aufbereitet werden. Und groß genug geschrieben für ErstleserInnen!


Mein erstes Aufklärungsbuch
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Funktionieren oder Abtauchen. Die Kultur der Angepassten.

Es ist egal worum es geht. "Geht nicht, gibt's nicht." "Was nicht passt, wird passend gemacht." "Jede/r kann sich frei entscheiden."...."You can do it." Die Liste der Sätze, die uns suggerieren, wenn wir nur wollen, dann werden wir schon können, lässt sich unendlich fortsetzen. Aber wie heißt ein anderer Song? "Wir müssen nur wollen." 

Natürlich gestalten wir unser Leben mit. Aber da gibt es auch noch unterschiedliche Rahmenbedingungen und da gibt es zB auch noch unterschiedliche Belastbarkeitsgrenzen oder traumatische Erfahrungen, die auf ein Leben einwirken, die ein "Funktionieren" nicht immer möglich machenWas Sie funktionieren nicht? - Aber bitte nicht hier, hier passen Sie sich gefälligst an. 


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Kinder vor Mobbing schützen

 

Schule. Die einen gehen gern hin, manche weniger. LehrerInnen, Schulform und Noten können ein Grund dafür sein. MitschülerInnen der andere. "Kinder können grausam sein", heißt es manchmal. Sind sie auch. Sie sind direkt, statt lange hinter dem Rücken zu mauscheln. Wenn sie dich fertig machen wollen, suchen sie nicht nach subtilen Wegen. Antipathie wird lautstark vorgetragen. Und wer nicht in der Schusslinie steht, ist ganz froh wenn er/sie mal nicht als Letzte/r ins Völkerball-Team geholt wird. - Unsere Kinder möchten wir am liebsten vor solchen Szenarien schützen. Aber bringen wir ihnen auch bei, nicht TäterInnen zu sein? (plus kostenloses Worksheet)

Kinder können grausam sein - Mobbing
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